Zum heutigen Friday-Flowerday beim Holunderblütchen (klick) zeige ich einige
Gräser, eine Karde,
ein Ast mit den letzten intensiv roten Blättern eines Pfaffenhütchens aus dem
Garten sowie der Samenstand einer mir unbekannten Pflanze.
Evtl. handelt es sich bei dem Samenstand um die Kolbenhirse? Vielleicht weiss ja jemand Bescheid...
Evtl. handelt es sich bei dem Samenstand um die Kolbenhirse? Vielleicht weiss ja jemand Bescheid...
Jährlich
verbringen wir im Herbst ein paar Tage im Tessin, wo wir meist neben der
Traubenernte bei den Urgrosseltern auch im Wald Maroni suchen gehen (Bilder von unseren Ferien vom südlichen
Zipfel der Schweiz habe ich hier (klick) schon einmal gezeigt.
Die auch diesjährig wieder gesammelten stacheligen Hüllen der gesammelten Maroni sind nun als Dekoration, ergänzend zum Strauss, auch auf unserem Jahreszeitentisch anzutreffen, ebenso wie mein gefilzter Zwerg, ein gefilzter Apfel, ein Igel, bunte Herbstblätter und natürlich, was nicht fehlen darf, unsere rotbackigen Äpfel.
Die auch diesjährig wieder gesammelten stacheligen Hüllen der gesammelten Maroni sind nun als Dekoration, ergänzend zum Strauss, auch auf unserem Jahreszeitentisch anzutreffen, ebenso wie mein gefilzter Zwerg, ein gefilzter Apfel, ein Igel, bunte Herbstblätter und natürlich, was nicht fehlen darf, unsere rotbackigen Äpfel.
Da wir in unseren beiden Gärten 9 Apfelbäume stehen haben, spielen die Äpfel ein grosse Rolle. Bis auf einen neu gepflanzten Apfelbaum stehen auf unserem Grundstück sehr alte Apfelbäume (ich vermute so zwischen 70-80 Jahre). Obwohl wir uns alle Mühe geben, der Apfelmenge Herr zu werden, schaffen wir es nie alle Äpfel zu pflücken und aufzulesen. Besonders dieses Jahr hatten alle Bäume schwer zu tragen. Der grösste Teil unserer Apfelernte wird zu Apfelsaft verarbeitet. Der Rest wird für Wähen, Kuchen, Apfelringli, Bratäpfel etc. verwendet (siehe auch Apfelverwertung). Aber auch für unseren leckeren Weihnachtslikör (klick) benötigen wir unsere hauseigenen Äpfel.
Äpfellese
Das ist
ein reicher Segen
In
Gärten und an Wegen!
Die
Bäume brechen fast.
Wie
voll doch alles hanget!
Wie
lieblich schwebt und pranget
Der
Äpfel goldne Last!
Jetzt
auf den Baum gestiegen!
Lasst
und die Zweige biegen,
Dass
jedes pflücken kann!
Wie
hoch die Äpfel hangen,
Wir
holen sie mit Stangen
Und
Haken all‘ heran.
Und
ist das Werk vollendet,
So
wird auch uns gespendet
Ein
Lohn für unsern Fleiss.
Dann
zieh’n wir fort und bringen
Die
Äpfel heim und singen
Dem
Herbste Lob und Preis.
(Hoffmann
von Fallersleben)
Einige
unserer Apfelsorten sind uns bekannt, da ich sie jedoch bis anhin nicht
aufgeschrieben habe, vergesse ich immer wieder die Sortennamen. Mit dem ist nun
definitiv Schluss!

(Foto Archiv Oktober 2012 "Apfelernte")
Der
Natur- und Vogelschutzverein unseres Dorfes hat diesen Herbst zwei Pommologen
(Apfelexperten) beauftragt, alte Obstsorten, welche vorwiegend auf der südlichen
und aufgrund der Steilheit nicht landwirtschaftlich genutzten Hangseite unserer
Gemeinde wachsen, zu bestimmen.
Im
Rahmen der Sortenbestimmung alten Obstbestände durch die Pommologen haben auch
wir unsere Apfelsorten bestätigt bekommen oder bei einigen uns unbekannten
Sorten die Namen der jeweiligen Äpfel erfahren.

(Foto Archiv Okober 2012 "Apfelernte")
Damit ich all die Namen auch bestimmt nicht vergesse, und falls mir meine
Notizen darüber abhandenkommen sollten, werde ich am Ende dieses Posts eine
Liste mit unseren Äpfeln hier auf meinem Blog festhalten.

(Foto Archiv Oktober 2012 "Apfelernte")
Auf
dem unteren Foto ist der vollbehangene Apfelbaum der Sorte Menznauer Jäger zu
sehen.