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Freitag, 28. November 2014

Apfelsorten und Freitagsblumen



Zum heutigen Friday-Flowerday beim Holunderblütchen (klick) zeige ich einige Gräser, eine Karde, ein Ast mit den letzten intensiv roten Blättern eines Pfaffenhütchens aus dem Garten  sowie der Samenstand einer mir unbekannten Pflanze.
Evtl. handelt es sich bei dem Samenstand um die Kolbenhirse? Vielleicht weiss ja jemand Bescheid...



Jährlich verbringen wir im Herbst ein paar Tage im Tessin, wo wir meist neben der Traubenernte bei den Urgrosseltern auch im Wald Maroni suchen gehen (Bilder von unseren Ferien vom südlichen Zipfel der Schweiz habe ich hier (klick) schon einmal gezeigt. 
Die auch diesjährig wieder gesammelten stacheligen Hüllen der gesammelten Maroni sind nun als Dekoration, ergänzend zum Strauss, auch auf unserem Jahreszeitentisch anzutreffen, ebenso wie mein gefilzter Zwerg, ein gefilzter Apfel, ein Igel, bunte Herbstblätter und natürlich, was nicht fehlen darf, unsere rotbackigen Äpfel.


Da wir in unseren beiden Gärten 9 Apfelbäume stehen haben, spielen die Äpfel ein grosse Rolle. Bis auf einen neu gepflanzten Apfelbaum stehen auf unserem Grundstück sehr alte Apfelbäume (ich vermute so zwischen 70-80 Jahre). Obwohl wir uns alle Mühe geben, der Apfelmenge Herr zu werden, schaffen wir es nie alle Äpfel zu pflücken und aufzulesen. Besonders dieses Jahr hatten alle Bäume schwer zu tragen. Der grösste Teil unserer Apfelernte wird zu Apfelsaft verarbeitet. Der Rest wird für Wähen, Kuchen, Apfelringli, Bratäpfel etc. verwendet (siehe auch Apfelverwertung). Aber auch für unseren leckeren Weihnachtslikör (klick) benötigen wir unsere hauseigenen Äpfel.



Äpfellese

Das ist ein reicher Segen
In Gärten und an Wegen!
Die Bäume brechen fast.
Wie voll doch alles hanget!
Wie lieblich schwebt und pranget
Der Äpfel goldne Last!

Jetzt auf den Baum gestiegen!
Lasst und die Zweige biegen,
Dass jedes pflücken kann!
Wie hoch die Äpfel hangen,
Wir holen sie mit Stangen
Und Haken all‘ heran.

Und ist das  Werk vollendet,
So wird auch uns gespendet
Ein Lohn für unsern Fleiss.
Dann zieh’n wir fort und bringen
Die Äpfel heim und singen
Dem Herbste Lob und Preis.

(Hoffmann von Fallersleben)





Einige unserer Apfelsorten sind uns bekannt, da ich sie jedoch bis anhin nicht aufgeschrieben habe, vergesse ich immer wieder die Sortennamen. Mit dem ist nun definitiv Schluss!


 
 (Foto Archiv Oktober 2012  "Apfelernte")

Der Natur- und Vogelschutzverein unseres Dorfes hat diesen Herbst zwei Pommologen (Apfelexperten) beauftragt, alte Obstsorten, welche vorwiegend auf der südlichen und aufgrund der Steilheit nicht landwirtschaftlich genutzten Hangseite unserer Gemeinde wachsen, zu bestimmen. 

Im Rahmen der Sortenbestimmung alten Obstbestände durch die Pommologen haben auch wir unsere Apfelsorten bestätigt bekommen oder bei einigen uns unbekannten Sorten die Namen der jeweiligen Äpfel erfahren.


(Foto Archiv Okober 2012 "Apfelernte")

Damit ich all die Namen auch bestimmt nicht vergesse, und falls mir meine Notizen darüber abhandenkommen sollten, werde ich am Ende dieses Posts eine Liste mit unseren Äpfeln hier auf meinem Blog festhalten.

 
 (Foto Archiv Oktober 2012 "Apfelernte")

Auf dem unteren Foto ist der vollbehangene Apfelbaum der Sorte Menznauer Jäger zu sehen.




Apfelsorten:

rechter Garten von unten her:

Gala
Menznauer Jäger
Sauergrauech/Surgrauer (Kletterbaum beim Sandkasten)
roter Gravensteiner
Wilder Apfelsämling (Sorte undefinierbar) 

&

linker Garten von unten her: 

noch nicht bestimmte Sorte 
Menznauer Jäger 
Berner Rose 
Goldparmäne