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Mittwoch, 10. Juni 2015

Gartenblicke im Mai



Die frühen Tulpensorten sind im Mai bereits verblüht, dafür aber zeigen sich die späten Sorten noch im bunten Blütenkleid. z.B. diese roten Tulpen mit den gelben Rändern. 




Im Hintergrund, an der Mauer, ist eine gelblich blühende Wolfmilch (Euphorbia) zu sehen.



 
Hier noch eine Makroaufnahme der Euphorbia.




Leider haben im Mai heftige und andauernde Regenfälle das neu angelegte Gemüsebeet unter Wasser gesetzt.
So sah der Acker noch tagelang nach den Regenfällen aus, da immer wieder neues Wasser den Hang hinunter floss.



Die gepflanzten Kartoffeln wurden alle den Hang herunter gespült - die meisten habe ich eingesammelt;  hier auf den Fotos sind noch ein paar übrig gebliebene zu sehen.



Zwischen Wildrose und Taxus blüht ein Schneeball (Viburnum).


Weisse Tulpen und Flockenblume.




Zierlauch, Akelei, erste Blüten der Katzenminze dominieren im Mai-Garten das Terrassenbeet.






Picknick auf dem Baum.




Blick vom Wohnraum nach draussen.





Freitag, 10. April 2015

Blumiges



Den ganzen Tag war ich gestern im Garten, habe Sträucher umgepflanzt, Rasenfläche abgetragen, um neue Beete anzulegen, resp. bestehende Beete zu vergrössern. Und nun hoffe ich, im Sommer von den neuen Beeten das ein oder andere Blümlein in die Vase stellen zu können. 

Aber jetzt erst einmal zurück zum Frühling und ins Wohnzimmer, wo meine Frühlingsblüher stehen.


Die roten Tulpen habe ich geschenkt bekommen und mit ein paar Zweigen der Spiraea (Spierstrauch) aus dem Garten aufgehübscht.
 

Diese Tulpe stammt aus dem Garten und sollte eigentlich auch noch dort stehen 
 - wenn ich sie nicht aus Versehen ausgerissen hätte.  

Beim Jäten habe ich diese Tulpe vorsichtig etwas zur Seite geneigt, um anschliessend einen Löwenzahn zu entfernen als sich einer meiner Söhne heranschlich, um mich mit einem lauten Schrei zu erschrecken. Vor Schreck habe ich dann die Tulpe, welche ich gerade zwischen den Fingern hielt im Reflex ausgerissen . Mein Sohn fand das unglaublich lustig, dass man mich so gut erschrecken kann und "weil dann immer so tolle Sachen passieren" wie er kugelnd vor Lachen meinte! In der Vase ist die damals noch grüne Tulpe jedoch (fast) aufgeblüht und erinnert mich immer wieder an den kleinen Streich meines Jungen *grins*.




Die blühenden Weidekätzchen hat mir der Nachbar geschenkt, da er weiss wie sehr ich diese zarten samtenen Kätzchen mag.
 


Der Backstein oder Ziegel ist ein Fundstück, welcher mein Mann auf einem Spaziergang im Wald oben gefunden hat. Der Backstein/Ziegel ist sehr alt, und ist noch von Hand gemacht. Da er den Stein in der Nähe einer ehemaligen Ruine (heute gibt es keine Überreste mehr davon) gefunden hat, wäre es möglich, dass es sich um ein Stück der Ruine handeln könnte, zumal die Wohnhäuser weiter unten im Talkessel angesiegelt sind und daher wohl eher weniger in Frage kommen.
 


Gackernde Hühner: Ein Teil unserer Osterdeko, die noch bis nach den Ferien hier stehen darf.



Zu Zeit stehen neben den Blumen auch überall hellgrüne Kerzen - angezündet werden sie jedoch selten - im Gegensatz zum Herbst und Winter wo wir immer bei Kerzenlicht essen - jetzt im Frühling vergesse ich das Kerzenanzünden immer wieder.




Und über den Hühnern in luftiger Höhe hängt die fröhliche Häschenbande, in Form einer Girlande, welche wir letztes Jahr gebastelt haben. 



Freitag, 3. April 2015

Frühlingsblümchen


Die ersten Frühlingsblümchen aus dem Garten, welch eine Freude!

Zahlreiche Gänseblümchen spriessen zur Zeit überall im Rasen aus der Erde.

Noch stehen sie im Garten zusammen mit den Krokussen im Mittelpunkt des Märzgartens (und auch noch in dieser ersten Aprilwoche) - bald schon werden jedoch Osterglocken, Tulpen, Wiesenschaumkraut und Löwenzahn das Bild mitdominieren.

Als Blumenvase dient ein Eierbecher mit gelben Tupfen, welcher farblich das Gelb der Gänseblümchen wiederholt.


Zu dem Ministräusschen gesellen sich noch Osterglocken und Vergissmeinnicht (diese allerdings gekauft).
Und für Frühlingsgefühle sorgen ebenfalls Kerzen in hellgrünen Farben.


Nach einer längeren Winterblumenpause nehme ich heute wieder das erste Mal teil am 


Und nun wünsche ich allen Lesern ein schönes Osterwochenende!


Mittwoch, 21. Mai 2014

Zeigt her Eure Gärten - der Frühlingsgarten


 

Im Rahmen der Aktion „Zeigt her eure Gärten“, welche von den beiden Bloggerinnen Lililotta und Mila Liebe injiziert wurde, möchte ich Euch auf einen kleinen Spaziergang durch unseren Garten mitnehmen. Alle Aufnahmen sind in den letzten zwei Monaten entstanden.

Ich hoffe, Ihr bringt etwas Zeit mit, um Euch virtuell hier in Teilbereichen unseres Gartens umzuschauen.

  

Die Bilder, welche ich heute hier zeige (oder in der Vergangenheit schon gezeigt habe) sind quasi doppelte Gartenblicke.

Denn es existieren eigentlich zwei Gärten, die jedoch im oberen Hangbereich ineinander übergehen. Der eine Garten ist der Garten meiner Kindheit und gehört meinen Eltern, 

 

der andere Gartenteil ist unser neuer Familiengarten und ist grösstenteils noch sehr jung, da er erst am Entstehen ist.

 

Die Grobstruktur unserer Gartenneuanlage ist diesen Winter entstanden. So ist noch alles jungfräulich – die Büsche sind winzig klein, die Beete wirken nackt und kahl, die Merkelwege strahlen im frischen Gelbton, ebenso die Jurasteinmauern. Doch schon in wenigen Jahren werden sie eine hübsche gräuliche Patina erhalten, wie auch schon unsere alten Mauern (siehe erstes Bild zuoberst) und Wege.




Ich beginne unseren Gartenrundgang mit einem Einblick in unseren Eingangsbereich. 

Wer unser Haus betritt, wird erstmals von Hansl begrüsst und in Empfang genommen.
Die Vogelscheuche hat mein grosser Sohn letztes Jahr gemacht und obwohl er mittlerweile schon etwas zerzaust und mitgenommen aussieht (der Hansl, nicht mein Sohn!), hat er doch schon viele heftige Stürme überlebt und trotzt jedem Wetter. 
 
 

Mein Sohn war anfangs so besorgt um Hansl, dass er ihn eigentlich drinnen im Haus wollte wohnen lassen. Zum Glück konnte ich meinen Sohn dann doch noch davon überzeugen, ihn draussen zu lassen, denn Hansl bestand mal aus ganz viel Stroh, welches ich nur ungern im Haus verstreut haben wollte. Mittlerweile ist der grösste Teil des Strohs vom Wind davon getragen worden.



Hier auf der Ostseite des Hauses wachsen Lavendel, Efeubüsche, Kletterhortensien, kriechender Günsel, Ziergräser, Hortensien der Sorte „Annabelle“, Elfenblumen (Epimedium), Vinca minor, Farne, Hostas, Rosen, diverse Blümchen, die von selbst den Weg in unseren Garten gefunden haben wie z.B. aktuell gerade dieser violette Storchenschnabel weiter unten im Bild oder die kleinen Walderdbeeren.






Ich nehme an, es handelt sich bei dieser Wildform des Storchenschnabels um die Sorte Geranium sylvaticum (Waldstorchenschnabel). Auf jeden Fall versamt sich  die Sorte leicht und hat sich sogar als kleiner Kletterer entpuppt, der einen Rosenbusch erklimmt (siehe Foto unten). 


Und weiter geht’s ums Hauseck, wo ich Blümchen und Gemüse vorziehe. 

Der weisse Pflanztischaufsatz ist eigentlich eine von meinem Mann gezimmerte Wickeltischauflage. Da das Windeln wechseln bei uns aber nur noch abends ein Thema ist, wird die Wickeltischauflage auch nicht mehr unbedingt benötigt, so dass sie hier nun sinnvoller zum Einsatz kommt.

  

Nachts, wenn es dunkel wird, decke ich die kleinen Pflanzenbaby’s mit einer Plexiglasscheibe zu. 



Die nachstehenden beiden Bilder zeigen unseren überdeckten Sitzplatz. Die Gartenmöbel sind ein preiswertes Provisorium, das (wenn es nach mir geht) noch eine Weile bleiben darf. Beim Tisch und der Bank handelt es sich um einen der typischen Festbankgarnituren (braunes Tannenholz und grünes Metallgestell). Den Tisch und die Bank habe ich vor ein paar Jahren in einem cremeweissen Ton bemalt und die ehemals grünen Eisengestelle mit silbergrauer Farbe besprüht.

 
Die beiden hölzernen Biergartenstühle werden ebenfalls noch mit der Spraydose Bekanntschaft machen, da mir das schwarze Metall zu sehr hervorsticht (aber psst, mein Mann darf noch nichts davon wissen, da er wahrscheinlich nichts von meiner Idee hält!)

 

Und von nun an geht der Spaziergang weg vom Haus querbeet mal in den einen Garten, mal in den anderen.


Der Kräutergarten


Die Rose de Resht ist soeben am Aufblühen. 
 
Zur Zeit blühen hier noch Schnittlauch, Thymian in diversen Sorten und Bohnenkraut. Ich freue mich schon auf die Blüte des Lavendels, der sicher farblich schön mit der Rose harmonisieren wird. Doch noch sind die gepflanzten Lavendelstauden winzig klein.



Und nun geht’s ins Reich der Kinder

Ein alter ausrangierter Lastwagenpneu als Schaukel 
und die Bank dient den jüngeren Kletterern als Aufstiegshilfe, um auf den ersten Ast des Apfelbaumes zu gelangen. 

 

 
 
Die Schaukel von der einen und von der anderen Seite her fotografiert …
 

In unserem Garten wachsen zwei Holunderbäume, die zur Zeit einen so wunderbaren Duft verströmen.

 
 
Bei uns ist nicht immer alles so piekfein aufgeräumt. Bretter und Spielsachen wie Eimer, Schaufeln, Äste (übrigens eines der Lieblingsspielsachen der Kinder) liegen überall herum. Teilweise könnte man meinen, ein ganzer Kindergarten würde sich hier aufhalten, Dafür bietet unser Garten jede Menge Sinneseindrücke:  Im Beerengarten darf genascht werden, duftende Blumen und Kräuter, und dann die ganzen haptischen Erlebnisse wie Bauen, Klettern, Matschen sowie  "Dreckeln".

 Kieshaufen und grössere Steine: Gerade befindet sich hier eine "Baustelle", am Morgen war’s noch eine Motocrossbahn mit viel Wasser und gestern wurde mit den Steinen eine „Feuerstelle“ gebaut.

Und dann gibt es da noch Bereiche, wo wir Erwachsenen nur schwer hinkommen oder nur unter erschwerten Bedingungen. Wie z.B. diese natürlich gewachsene „Höhle“ im Gestrüpp.






Und natürlich auch nicht fehlen im Kinderreich darf der Sandkasten!



Einbuddeln macht Spass!



Bei Nichtgebrauch müssen wir den Sandkasten zudecken, denn neben vielen Katzen, halten sich nachts hier auch immer Marder ebenso wie Füchse auf und auf deren Enddarmergebnis verzichten wir im Sandkasten gerne!




Wieder mal sind die Bauarbeiter am Werk! Bob der Baumeister hätte seine Freude an den Beiden...

Hier auf den oberen Fotos stand noch bis vor kurzem ein kleines Spielhäuschen, da es aber über die Jahre morsch und schimmlig geworden war, musste es abgebrochen werden. Trotzdem ist dieser Ort ein beliebter Spielort der Kinder. Immer wieder rutschen sie den Hang auf dem Hosenboden herunter. Bauen mit Brettern irgendwelche Sachen und denken sich hier viele Fantasiespiele aus.


Abendstimmung mit blühendem Apfelbaum und links im Bild ein Portugiesischer Lorbeer mit weissen Blüten.

Im Vergleich zum letzten Jahr  tragen die Bäume dieses Jahr sehr viele Äpfel, was man auch am Blütenmeer am Baum schon erkennen kann. Im Herbst wird uns jedenfalls jede Menge Arbeit erwarten. Obwohl uns ein uralter Apfelbaum vor ein paar Monaten eingegangen ist, sind immer noch mehr als genügend Bäume vorhanden, die darauf warten abgeerntet zu werden.



Der Gemüsegarten:
 

Kartoffeln setzen


Der kleine Gärtner ist natürlich auch wieder dabei und hilft beim „Zwiebeli setze“ mit.


Inzwischen wächst das Gemüse langsam an…
 


Ein Grossteil der Rosen sind noch nicht aufgeblüht . Die einmalblühende Wildrose beim neuen Gemüsebeet ist immer eine der ersten im Garten. Doch auch einige wenige andere haben ihre zarten Blüten nun schon geöffnet. In wenigen Tagen werden wohl die meisten aufgeblüht sein.



Auch eine der ersten Rose ist diese hier. Beim Zoomen habe ich gesehen, dass sich ein Insekt darin versteckt hat. Leider sind auch alle anderen sich öffnenden Rosenblüten irgendwie angeknappert, so dass sie gar nicht richtig blühen, weiss jemand woran dies liegen könnte? 

 




Grossmutter und Enkelkind geniessen das sonnige Wetter



 


Bei den beiden gelben Sträuchern im Hintergrund; links und rechts im Bild, handelt es sich um Blasenspieren (Physocarpus opulifolius) "Dart's Gold".
 Im Beetvordergrund wachsen unter anderem Vergissmeinnicht und Bluebells, die Pfingstrosen dahinter werden hoffentlich auch bald blühen.


Noch vor kurzem blühte dieser Flieder im Garten




Klingelingeling, jemand zuhause?

Nein wir sind im Garten!

 

Zugangswege für Schubkarre und Rasenmäher, aber auch wir spazieren hier immer mal wieder gerne entlang.


Blumiges...


 Der Senior-Gärtnermeister bei der Arbeit…


Wendepunkt: der Weg einmal aus umgekehrter Perspektive aus betrachtet



Der Reflection-Pool wird gerade neu gefüllt, doch die Kinder haben nicht die Geduld zu warten bis er voll ist. Bei niedrigem Wasserstand gleiten die Boote über’s Wasser.


 

In Stein gemeisselt:
Ein Werk meiner Mutter



Ein altes Ofenrohr, welches als Skulptur umfunktioniert wurde, mit rostigen Metallstücken bestückt.


 


Muuuhhh, machte der Zwetschgenbaum und bimmelte mit der Glocke …

Auch dieses Objekt ist - wie auch schon das Ofenrohr - etwas zweckentfremdet und dient nun als Dekoration.


 Aufgang vom Haus zum oberen Garten






Den Enkeln beim Spiel zusehen, währenddessen mein Mann nebenan (auf dem Foto nicht zu sehen) das Feuer für's anschliessende "Wurst bräteln" vorbereitet.
 


Und nun verabschiede ich mich, denn die Würste sind unterdessen auch schon bald fertig.  Ich hoffe, der Gartenrundgang hat Euch trotz Bilderflut gefallen.

 
Hier (klick drauf) gibt es viele weitere Gärten von den anderen Gartenbesitzern zu sehen.