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Montag, 6. Oktober 2014

Dahlien

"Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat."

Johann Wolfgang von Goethe



"Fiery Bird“ und „Arabian Night“ sind zwei dunkelrote Dahliensorten, welche ich auf unserem Terrassenbeet gepflanzt habe.


  
In Kombination mit dem Ziergras Miscanthus sinensis „Gracillimus“kommen die Dahlien so schön zur Geltung.  


Beim Aufblühen ist die Blütenfarbe fast schwarz, danach verfärbt sie sich in ein tiefdunkles Rot (die Farbe auf den Fotos - vorallem das letzte unten - sind tendenziell etwas heller als sie in Wirklichkeit sind).


Samstag, 30. März 2013

Märzkranz Teil 2 und Osterdeko


Und heute geht es weiter mit Teil 2 der diesjährigen Osterkränze.


Bei diesem Kranz dienten als Basis Moos sowie einige Zweige der Korkenzieherhasel.

Geschmückt ist der Kranz mit Wachteleiern und künstlichen Eiern, welche ich ein wenig bemalte, damit sie farblich besser ins Gesamtkonzept des Kranzes passten. Auch meine geliebten Weidekätzchen dürfen natürlich nicht fehlen. Das Gelb der Eier wiederholt sich in gelb blühenden Weidenkätzchen; wenn man genau hinschaut kann man die gelb blühenden Weidenkätzchen im Foto erkennen. 


Obwohl dieser natürliche Kranz dezent in der Farbwahl gehalten ist, weist er doch noch ein wenig  Farbe auf, ganz im Gegensatz zum Wetter draussen, wo sich Schnee und Regen abwechseln und alles in allem die Farben grau und/oder weiss vorherrschen. Und da ich ja flexibel bin (*grins*), passe ich mich heute mal dem Wetter an und zeige Euch nachfolgend meine unbunte Osterdeko. Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen doch noch mal die Sonne scheint, dann zeige ich Euch noch die Sonnenseite unserer Osterdekoration, nämlich die kunterbunte, fröhliche Osterdeko, welche die Kinder gebastelt haben. 


Dieses Häschen aus Ton war ursprünglich terracottafarben, aber irgendwie hat es nie so recht zu meinem restlichen Dekostil gepasst. Und wenn mir etwas nicht gefällt, so rücke ich dem gern mal mit Pinsel und Farbe zu Leibe wie z.B. auch diversen Möbeln im Haus aber auch Gartenmöbeln, Dekorationen, Blumentöpfen und eben auch den eingangs erwähnten Eiern.
Und so erging es auch diesem Häschen, das vor ein paar Jahren mit ein paar braun, weiss und schwarzen Pinselstrichen zu einem neuen Fell kam. Mein Sohn betrachtete das braune Häschen neulich eingehend und meinte dann: „Mami, da hast du dir aber nicht so Mühe gegeben beim Malen, das sind ja alles nur so farbige Striche!“ 


Dieses herzige Verslein aus dem Buch „Liebes Osterhäschen“ von Lore Hummel begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich mag die liebevoll gemalten Zeichnungen darin sehr sowie auch die weiteren Osterbüchlein von Lore Hummel, welche im Parabel Verlag im kleinformatigen Druck erschienen sind. Mit diesen Büchlein gebe ich quasi ein Stück meiner eigenen Kindheit an meine Kinder weiter, denn sie mögen die schönen Zeichnungen ebenso gerne wie ich. 


Ich habe mich so über dieses Nestchen aus Ton mit den kleinen Vögelchen gefreut, welches mir mein Sohn aus der Schule nach Hause gebracht hat. Ob aus dem Ei aus Ton im Nest (siehe Bild unten) wohl bald ein weiterer Jungvogel schlüpfen wird?



Wer gerne seine Kränze zeigen möchte, kann mir im Kommentar einen Link mit dem dazugehörigen Beitrag hinterlassen, ich werde die Kränze dann auf Pinterest einstellen.

Weitere Details zu dieser Aktion erfährt Ihr hier unter „Kränzeim Jahreslauf“ 
und hier geht es zum Märzkranz Teil 1.

Morgen am Ostersonntag kommt der letzte Beitrag zu den Monatskränzen im März. 

Freitag, 7. Dezember 2012

St. Nikolaus


Gestern war bei uns der St. Nikolaus oder Samichlaus/Santiklaus - wie wir ihn in der Schweiz nennen - zu Besuch. Der Nikolaus wird jeweils vom dunkel bekleideten Schmutzli (in Deutschland: Knecht Ruprecht) begleitet. 
Der Nikolaus hat jedem einzelnen Kind gesagt, was es besonders gut gemacht hat im Laufe des Jahres und wo es sich noch ein bisschen mehr Mühe geben sollte. Danach durften die Kinder ein Verslein oder ein Lied vortragen. Zum Schluss gab es aus dem Sack dann noch Erdnüssli, Mandarinen, Lebkuchen und ein paar Schoggeli.
Von Scheu und Zurückhaltung war bei meinen Kindern nicht allzu viel zu sehen. Den Jüngsten musste ich regelrecht zurückhalten, wollte er doch zu allem, was der Nikolaus zu seinen älteren Brüdern und zu seinem Cousin sagte, auch ein Wort mitreden und drängte sich immer mal wieder vor die grossen Buben, um ganz nah beim Nikolaus zu sein.

Traditionell essen wir bei uns zuhause am St. Nikolausabend die am Morgen gebackenen Grittibänzen/Grättimänner/Teigmänner zusammen mit den vom Nikolaus gebrachten Gaben. .

Beim Rezept handelt es sich um einen gewöhnlichen Zopfteig.



Nachfolgend das Versli, welches mein Sohn in der Schule gelernt hat:

Es schneit und es windet,
s' isch finschteri Nacht.
Der Samichlaus wartet,
bis s nümme strub macht.

S' isch troschtloses Wätter
keis Stärnli chasch gseh.
Em Samichlaus gruuse
die Hüüfe vo Schnee.

Wirds noni bald besser?
S' wär gwüss efang Zyt.
Dr Wäg zu de Chinder
i
sch würklech gar wyt.

Jetz ändli wirds heiter,
der Chlaus isch so froh!
Er brümmelet zfride, ...
Es Stärnli isch cho.


Mittwoch, 28. November 2012

Der Himmel brennt!

„Mami, es brennt!“, rief neulich mein Sohn aufgeregt, als er morgens zum Fenster raus schaute. Dann fügte er hinzu: "Genau so hat der Himmel doch auch gebrannt im Buch von den Eichhörnchen."
Damit meinte er das Buch: „So schön ist der Herbst! Im bunten Wald mit Matz, Fratz und Lisettchen“ von Rose Pflock und Kazuo Iwamura
Die drei Eichhörnchenkinder Matz, Fratz und Lisettchen erhalten von ihrer Mutter rot gestrickte Pullover und ziehen warm angezogen raus in die Natur und entdecken dort zur Herbstzeit allerlei rote Sachen wie Pilze, Beeren, Blätter und eben die Sonne mit ihrem rotem Schein am Himmel.

Flammenmeer

Ich bin immer wieder von neuem erstaunt, wie sich die Lichtverhältnisse innerhalb wenigen Augenblicken, ja fast in Sekunden, verändern können, gleichzeitig auch fasziniert von  der intensiven Farbwirkung dieses Naturschauspiels und dankbar über das Glück diesen ganz kurzen besonderen Moment genau in diesem Moment  erlebt zu haben. Während sich nicht einmal eine Stunde später die Sonne hinter den Wolken verkrochen hat und der übliche Novembernebel aufgezogen ist, habe ich diesen "goldigen Moment" noch den ganzen Tag über in mir getragen.  



Explosion der Farben einerseits und andererseits geht  von dieser Morgenstimmung eine unglaubliche Ruhe aus. 



Morgenrot
Der Tag erwacht ganz still und leise,
die Sonne macht sich auf die Reise,
von ihrem Schlaf im Sternenzelt;
beginnt den Horizont zu malen,
schenkt ersten Farben leuchtend Strahlen,
haucht Morgenzauber in die Welt.
(…)
© Nuance von hier 

Mittwoch, 21. November 2012

Letzte Herbstimpressionen


Erdige Naturtöne: die untersten 3 Bilder stammen von der Rinde der Föhre (Kiefer), der Buche und des Feldahorns.

Die Adventszeit rückt in grossen Schritten näher. Nebst den Kaufhäusern, welche schon fast im Sommer Weihnachten zu feiern scheinen, geht es seit diesem Monat auch in diversen Zeitschriften langsam weihnachtlich zu. Ebenso in der Bloggenwelt sieht man hier und dort schon weihnachtlich dekorierte Fenster und Stuben, erste Weihnachtskekse werden gebacken, Adventskränze gewunden.

Obwohl auch im Hause „Sinnvoll(er)leben“ bald die erste Adventskerze brennen wird, ist mir selbst gefühlsmässig noch nicht nach Adventsstimmung und diesbezüglichen Aktivitäten zumute.

Noch ganz vom Spätherbst eingenommen und diese Zeit auch noch einmal bewusst geniessend, habe ich und die Kinder deshalb anfangs Woche bei schönstem Wetter am späteren Nachmittag einer der wohl letzten Herbstspaziergänge dieses Jahres unternommen.


Noch einmal die letzten Herbstimpressionen in uns aufsaugen, die warmen rot-gelben Farben geniessen, welche bald schon den kühlen Grautönen Platz machen werden, den Geruch des zu Boden gefallenen und von der Nässe modernden Laubes wahrnehmen, das fröhliche Austoben der Kinder an der Herbstsonne sowie das Beobachten der Sonne, die nun jeden Tag ein wenig früher hinter dem Berg verschwindet.
  

Dort, wo die Sonnenstrahlen auf die Baumwipfel treffen, geben die letzten Blätter nochmal alles und leuchten in intensivster Farbenpracht.





Während etliche Bäume ihr Herbstkleid schon abgeworfen haben, konnten den anderen die Novemberstürme nichts anhaben und so prägen noch die letzten widerstandsfähigen und farbigen Blätter das Landschaftsbild. Aber man sieht deutlich die Zeit des Übergangs, stündlich geben unzählige Blätter den Widerstand vom Festhalten auf, lassen los und fallen sanft zur Erde nieder. 



Müde kehren die Kinder von unserem kleinen Ausflug zurück; die untergehende Sonne bestrahlt noch für wenige Minuten einen in der Ferne liegenden Hügel.



Das nachfolgende Herbstgedicht stammt vom Blog Poesie + LyrikLieber Hans-Peter, vielen Dank, dass ich dein schönes Gedicht hier veröffentlichen darf.

Blätter im Herbstwind

Sanft wiegen sich güldene Blätter 
In leichtem Wind bei schönstem Wetter
Es sind wohl die letzten in diesem Jahr
Leisten verzweifelt Widerstand fürwahr

Genauso bewegen sich unsere Gedanken
In leichtem auf und ab in uns sie wanken
Immerzu auf der Suche nach dem Wohin
Nach dem Warum nach dem Lebenssinn

Der Wind wird stärker wird zum Sturm
Fegt mit vollster Kraft letzte Blätter um
Kahl zeigt Geäst der Bäume nach oben
Wie Arme nach Hilfe suchend erhoben

Auch in uns jagen heftig Gedanken nun
Wie von Sturmwind gepeitscht herum
Legt sich der Sturm und Ruh kehrt ein
Erwacht Hoffnung nach Sinn und Sein

Die Natur hat nun ihre Ruh gefunden 
Um über den Winter in sich gebunden
Energie zu sammeln für junges Leben
Das sie im Frühling uns wird geben

Unsere Gedankenwelt ist sturmbefreit
So sind auch wir im neuen Jahr bereit
Um mit Kraft und Energie dann eben
Nur Gutes zu tun in unserem Leben


Gedicht: mit freundlicher Genehmigung 
© Hans-Peter Zürcher