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Freitag, 25. November 2016

Nochmals den Herbst einfangen...

 ...mit den letzten Farben aus dem Garten


Der Garten hat sich zwar nach den letzten stürmischen Tagen ziemlich entblättert und einige Blumen sind davor schon den Frostnächten und dem Schnee zum Opfer gefallen - aber trotzdem zeigt sich der Garten für Ende November doch noch erstaunlich herbstlich.



Einige wenigen Rosen, einzelne Blüten des Storchenschnabels und etwas Mutterkraut sowie ein paar unschön anzusehende Gaura's trotzen dem fortgeschrittenem Herbst. Allmählich dominieren die verblühten Blütenstände und der Blattschmuck - allen voran die verschiedenen Ziergräser und die Storchenschnabelsorte "Geranium Orion" mit ihren wunderschönen rötlichen Farben. 


Zu meinen gekauften orangen Rosen habe ich das letzte Verfügbare aus dem Garten zusammengetragen, um die letzten Herbsttage nochmals so richtig in voller Farbenpracht aufleben zu lassen. 

Entstanden ist  ein kräftig-feuriger Herbststrauss, der nun bei uns im Schlafzimmer bei meinem Entspannungsplätzchen steht und die letzten Herbsttage farbenfroh ausklingen lässt.



Noch ist bei uns alles herbstlich dekoriert, auch wenn ich soeben mit Erstaunen (eher mit Schrecken) festgestellt habe, dass am Wochenende bereits der erste Adventssonntag ist!!! Wie kann denn das sein?! War nicht eben noch Sommer und der Herbst hat gerade erst angefangen? Manchmal habe ich den Eindruck, mit der "Zeit" geht es nicht mit rechten Dingen zu - irgendwer scheint immer ein paar Wochen abzuzwacken *smile*  🙂







Freitag, 10. April 2015

Blumiges



Den ganzen Tag war ich gestern im Garten, habe Sträucher umgepflanzt, Rasenfläche abgetragen, um neue Beete anzulegen, resp. bestehende Beete zu vergrössern. Und nun hoffe ich, im Sommer von den neuen Beeten das ein oder andere Blümlein in die Vase stellen zu können. 

Aber jetzt erst einmal zurück zum Frühling und ins Wohnzimmer, wo meine Frühlingsblüher stehen.


Die roten Tulpen habe ich geschenkt bekommen und mit ein paar Zweigen der Spiraea (Spierstrauch) aus dem Garten aufgehübscht.
 

Diese Tulpe stammt aus dem Garten und sollte eigentlich auch noch dort stehen 
 - wenn ich sie nicht aus Versehen ausgerissen hätte.  

Beim Jäten habe ich diese Tulpe vorsichtig etwas zur Seite geneigt, um anschliessend einen Löwenzahn zu entfernen als sich einer meiner Söhne heranschlich, um mich mit einem lauten Schrei zu erschrecken. Vor Schreck habe ich dann die Tulpe, welche ich gerade zwischen den Fingern hielt im Reflex ausgerissen . Mein Sohn fand das unglaublich lustig, dass man mich so gut erschrecken kann und "weil dann immer so tolle Sachen passieren" wie er kugelnd vor Lachen meinte! In der Vase ist die damals noch grüne Tulpe jedoch (fast) aufgeblüht und erinnert mich immer wieder an den kleinen Streich meines Jungen *grins*.




Die blühenden Weidekätzchen hat mir der Nachbar geschenkt, da er weiss wie sehr ich diese zarten samtenen Kätzchen mag.
 


Der Backstein oder Ziegel ist ein Fundstück, welcher mein Mann auf einem Spaziergang im Wald oben gefunden hat. Der Backstein/Ziegel ist sehr alt, und ist noch von Hand gemacht. Da er den Stein in der Nähe einer ehemaligen Ruine (heute gibt es keine Überreste mehr davon) gefunden hat, wäre es möglich, dass es sich um ein Stück der Ruine handeln könnte, zumal die Wohnhäuser weiter unten im Talkessel angesiegelt sind und daher wohl eher weniger in Frage kommen.
 


Gackernde Hühner: Ein Teil unserer Osterdeko, die noch bis nach den Ferien hier stehen darf.



Zu Zeit stehen neben den Blumen auch überall hellgrüne Kerzen - angezündet werden sie jedoch selten - im Gegensatz zum Herbst und Winter wo wir immer bei Kerzenlicht essen - jetzt im Frühling vergesse ich das Kerzenanzünden immer wieder.




Und über den Hühnern in luftiger Höhe hängt die fröhliche Häschenbande, in Form einer Girlande, welche wir letztes Jahr gebastelt haben. 



Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachtlicher Rundgang durch unser Wohnzimmer



Mehr oder weniger sind wir bereit für’s Weihnachtsfest. Alle Besorgungen bis auf ein paar Kleinigkeiten sind erledigt, ein Grossteil der Geschenke bereits verpackt und aufgeräumt und geputzt wird morgen früh. 

Die nächsten zwei Abende werden unsere Eltern, Geschwister, Neffen und Nichten hier bei uns zu Besuch sein. Da brauchen wir Platz!  Wir haben zwar einen grossen Esstisch an dem 10 Personen Platz finden - für’s Weihnachtsfest wird dies jedoch nicht reichen, so dass auch der Gartentisch als Festtafel herhalten muss. 

Bevor hier bei uns aber Tische gerückt werden, gibt es erst noch einen weihnachtlichen Streifzug durch unser Wohnzimmer. 
  

 Schon vor über einem Jahr habe ich hier ein paar Einblicke in unser Zuhause angekündigt. Wer Lust hat, darf heute gerne virtuell eintreten und einen Blick in unseren Wohnbereich erhaschen. 



Unsere Einrichtung besteht aus einem Mix aus Möbeln von Ikea, Brokenstuben (Gebrauchtwarenhandlung), Antiquitäten, wenigen Markenmöbeln so wie z.B. die beiden englischen Sessel von George Smith und günstigen selbstgezimmerten (ewigen) Provisorien - wie unter anderem der Clubtisch. 

 Das alte Nähtischchen und das ehemals birkenfarbig furnierte lange Regal im Hintergrund wurden, damit sie besser ins Gesamtkonzept passen, cremeweiss gestrichen - ebenso einige weitere Möbel im Wohnraum.


Unser Grundausstattung ist eher farbneutral und schlicht und besteht aus gebrochen Weisstönen und aus warmen Hölzern – besonders gerne mögen mein Mann und ich das rötliche Holz des Kirschbaumes. Farbe bekommt unser Zuhause durch Accessoires wie Kissen, Decken und einigen anderen dekorativen Gegenständen oder Möbeln. So kann mit wenig Aufwand je nach Jahreszeit ein anderer Gesamteindruck vorherrschen ohne dass eine ganze Wohnzimmerausstattung ausgewechselt werden muss.


Unser Wohnraum gliedert sich in drei Bereiche: Das Wohnzimmer links, der Essbereich in der Mitte und rechts der Spiel- und Kuschelbereich der Kinder, welchen wir Stübli nennen. 



Eigentlich war ursprünglich im jetzigen Stübli der Essbereich untergebracht, aber als die Kinder noch ganz klein waren konnte ich den ehemaligen Esstisch von unserer offenen Küche besser überblicken, so dass hier der „theoretisch offizielle“ Spielbereich entstand. Die Kinder spielen zwar im ganzen Wohnraum, aber trotzdem mögen sie ihr/unser Stübli sehr.

Hier wird gespielt, gekocht, gezeichnet, gelesen, gefaulenzt und Puzzle gemacht. Und da ich mich in dieser Ecke des Wohnzimmers ebenfalls sehr wohl fühle, bin ich öfters auf einem der weissen Sessel beim Stricken und Nähen anzutreffen. Gerade im Winter scheint morgens die Sonne so schön an dieses Plätzchen.



Nach diesem Gesamtüberblick gibt es nun noch ein paar Detailfotos unserer Weihnachtsdekoration.