…und seine Folgen
Zu steil und abschüssig war unser frisch angelegter Gemüsegarten damals anfangs Juni. Beim Jäten kullerten die Erdklumpen alle auf den Weg hinunter und auch beim Giessen spülte stets ein Grossteil des Wassers mitsamt der Erde den Hang hinunter. Eine Lösung musste her.
So bestellten wir Steine, um eine kleine Mauer zu errichten. Nachdem wir uns erkundet hatten, in welchem Winkel die Mauer idealerweise zum Hang stehen sollte, machten wir uns ans Werk. Ich war für das Kiesfundament zuständig und schaute, dass der Kies gleichmässig in leichter Schräglage für die Errichtung der Mauer vorbereitet war.
Mein Mann schleppte ein Grossteil der Steine hinauf und dann kam der aufwändige Teil; das Finden der richtigen Steine, damit alles einigermassen aufeinander passte.
Doch weit kamen wir leider nicht, denn die Palette mit
den Steinen kippte und mein Mann bekam einen grossen Stein auf den Finger
geknallt.
Fazit: Finger gebrochen und geschient, Quetschung und
Schnittwunde genäht.
Danach war erst mal für eine Weile Schluss mit dem
Mauerbau.
Das Gemüse ist zwischenzeitlich gewachsen und das Gemüse
bereits abgeerntet und gegessen.
