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Dienstag, 13. November 2012

Räbeliechtli-Umzug



Diesen Sonntag - am St. Martinstag - fand bei strömendem Dauerregen ein Laufanlass in unserer Region statt, an welchem auch mein ältester Sohn teilnahm. Im Gegensatz zu den Erwachsenen schien das Hundewetter die vielen Kinder nicht zu stören; fröhlich und gut gelaunt wie immer freuten sie sich auf das Rennen.

Am Nachmittag hat es sich dann die ganze Familie drinnen gemütlich gemacht. Nebst spielen und faulenzen haben wir anlässlich des St. Martinstages die nachfolgenden Bücher angeschaut und erzählt und dazu Marroni gegessen, diesmal jedoch nicht draussen, sondern im Backofen zubereitet.


Die Laterne, welche mein mittlerer Sohn in der Spielgruppe gebastelt hat, ist schon vor ein paar Tagen fertig geworden. Diejenige meines Grossen konnte erst kurzfristig, d.h. am gleichen Tag an dem auch der Umzug stattfand, geschnitzt werden. So waren ich und einige andere Eltern gestern den Erstklässlern in der Schule beim Schnitzen und Aushöhlen der Reben behilflich. Da die Reben an Holzstecken aufgehängt fast zu schwer für die Kinder sind, wurde stattdessen eine lange Kerze durch ein Loch von unten in die Rebe gesteckt, so dass man das untere Kerzenende mit den Händen halten konnte. 

Am Nachmittag des Räbeliechtli-Umzuges waren die beiden älteren Kinder vor lauter Vorfreude auf den Abend kaum noch zu halten. Endlich, ja endlich dämmerte es und als es dann kurz darauf dunkel wurde, zogen wir los. Wiederholt versuchte ich Fotos von meinen Kindern und ihren Laternen zu machen, was sich wieder einmal als gar nicht so einfach erwies bei den schwenkenden Laternen und der Dunkelheit. So sind teilweise viele Fotos, welche ohne Blitz aufgenommen wurden, mehr LICHTEINDRÜCKE als Fotoansichten von Kind mit Laterne.


Als Erinnerung habe ich jedoch heute Abend die Laternen nochmals in „Ruheposition“ fotografiert, was sich als wesentlich einfacher erwies, als die dynamischen Aktionsbilder einzufangen. Ursprünglich besass das unten abgebildete Reblicht auch noch einen Deckel mit einem Luftabzug in der Mitte. Meinem Sohn und seinen Kollegen machte es jedoch Spass die Kerzen immer wieder soweit nach oben zu schieben, dass es rauchte und qualmte und irgendwann ist der angebrannte Deckel wohl abgefallen. 


 



Die Laterne des Jüngsten ist ein Erbstück des Grossen, welcher diese Laterne vor ein paar Jahren gebastelt hat. Anstatt aus Pergamentpapier und Käseschachteln hergestellt - wie die Laterne des Mittleren - besteht die Laterne, welche der Kleine am diesjährigen Räbeliechtli halten durfte, aus einer halbierten Pet-Flasche, welche beklebt wurde. Diese Pet-Laterne hat den Vorteil, dass sie stossfest ist und so manche unsanfte Berührung aushält und darum absolut geeignet für den Kleinen war. 


Kommentare:

  1. Lichter aus Rüben? Habe ich noch nie gehört...tolle Sache...was es nicht alles gibt..aber natürlich, die Rüben werden derzeit geerntet...LG Lotta.

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  2. Die Lichter sind wunderschön!! Diese roten, orangen, gelben Töne find ich ganz wundervoll. Das Buch vom "Schuster Martin" haben wir hier auch. Ich mag es so gern - die Geschichte ist so schön, aber auch die Bilder. Ich bin ein ganz großer Liebhaber von Bernadette.
    Alles Liebe. maria

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  3. Von den Rübenlichtern udn das das eigentlich die ursprüngliche Halloween-Laterne war, gar nicht der Kürbis, hab ich erst neulich gelesen.
    Gefallen mir, die Windlichter.
    Dass man Laternenumzüge nicht richtig fotografieren kann, das ist ein allmütterliches Problem, leider. Den schönen Eindruck würde man so gerne festhalten, aber dafür dürften sich die Kidner nicht bewegen... ;-)

    Lieber Gruß,
    Katja

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  4. Was für schöne Laternen! Vielen Dank für die schöne Fotos!

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